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Bieten die Hersteller Vor-Ort-Schulungen für Kosmetikerinnen zur Bedienung der Kosmetikgeräte an?
- Administrator
Zusammenfassung
Viele Hersteller von Kosmetikgeräten bieten Schulungen für Kosmetikerinnen an, allerdings ist eine Schulung vor Ort nicht immer standardmäßig inbegriffen. Ob der Hersteller einen Trainer in den Salon schickt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. Geräteart, Bestellwert, Bestellmenge, Standort, Vertriebsvereinbarung, Schwierigkeitsgrad der Schulung und Kundendienstrichtlinien.
In der Praxis wird die Schulung für Kosmetikgeräte üblicherweise in einer dieser Formen angeboten:
- Werksschulung vor Auslieferung
- Schulung für Installation und Bedienung vor Ort
- Online-Videotraining
- Live-Videoanruf-Schulung
- Schulung von Vertriebspartnern oder lokalen Vertretern
- Schulungshandbücher und Betriebsvideos
- Bezahlte Weiterbildung
- Auffrischungsschulung für neue Mitarbeiter
- Bescheinigung oder Anwesenheitsnachweis, sofern zutreffend
Bei einfachen Salongeräten bieten Hersteller oft Online-Schulungen, Handbücher und Videos an, anstatt einen Trainer zu entsenden. Bei höherwertigen Geräten, komplexen Multifunktionssystemen, HF-Geräten, Laser- oder IPL-Geräten, Körperformungssystemen und größeren Bestellungen von Vertriebspartnern sind Schulungen vor Ort üblicher.
Die sicherste Antwort für Salons ist:
Ja, einige Hersteller bieten Schulungen vor Ort an, Salons sollten dies jedoch vor dem Kauf schriftlich bestätigen lassen. Sie sollten klären, was im Schulungsumfang enthalten ist, wer die Reisekosten trägt, wie viele Mitarbeiter teilnehmen können, wie lange die Schulung dauert, ob praktische Übungen inbegriffen sind, ob Reinigung und Kontraindikationen behandelt werden und ob nach Personalwechseln Auffrischungsschulungen angeboten werden.
Eine Schulung vor Ort ist nur dann sinnvoll, wenn sie den Kosmetikerinnen beibringt, wie sie sicher arbeiten, den Serviceablauf standardisieren, Projekte korrekt erklären, übertriebene Versprechungen vermeiden, Geräte ordnungsgemäß reinigen und häufige Kundenfragen beantworten können.
1. Warum Salons nach Schulungen vor Ort fragen
Schönheitssalons kaufen Geräte nicht nur, um sie in einem Behandlungsraum aufzustellen. Sie kaufen Geräte, um Dienstleistungen zu entwickeln, das Kundenerlebnis zu verbessern, den Wert des Projekts zu steigern und wiederkehrende Einnahmen zu generieren.
Eine Maschine kann jedoch keine Einnahmen generieren, wenn die Mitarbeiter nicht wissen, wie man sie bedient.
Salons fragen nach Schulungen vor Ort, weil sie sich Sorgen machen um Folgendes:
- Ob Kosmetikerinnen die Maschine schnell erlernen können
- Ob Bedienungsfehler das Kundenerlebnis beeinträchtigen können
- Ob die Maschine sicher verwendet werden kann
- Ob die Mitarbeiter das Projekt den Kunden erklären können
- Ob die Maschine nach dem Kauf ungenutzt herumstehen wird
- Ob neue Mitarbeiter später geschult werden können
- Ob der Lieferant den Salon nach der Zahlung weiterhin unterstützen wird
- Ob der Salon die Investitionen rechtzeitig wieder hereinholen kann
Diese Bedenken sind berechtigt. Die Qualität der Schulungen kann sich auf die Nutzung, das Kundenvertrauen, die Behandlungskonsistenz, die Amortisationszeit und die Wiederkaufsrate auswirken.
2. Die Kurzantwort
Bieten die Hersteller Vor-Ort-Schulungen für Kosmetikerinnen an?
Oft ja, aber nicht immer automatisch.
Bei vielen Herstellern ist eine Basisschulung im Kaufpreis enthalten, eine Schulung vor Ort kann jedoch vom Vertrag abhängen.
Gängige Richtlinien umfassen:
- Kostenloses Online-Training für alle Käufer
- Kostenlose Vor-Ort-Schulung für hochwertige Maschinen
- Kostenlose Schulung vor Ort für Großbestellungen
- Bezahlte Schulung vor Ort für Kleinaufträge
- Schulungen für lokale Vertriebspartner statt Besuche von Werkstrainern
- Werkschulung, falls der Käufer den Hersteller besucht
- Fernschulung für ausländische Käufer
- Eine Kombination aus Schulung mit Videos vor der Auslieferung und Live-Support nach der Installation
Das bedeutet, dass Salons nicht davon ausgehen sollten, dass “Schulung inklusive” bedeutet, dass “der Trainer in den Salon kommt”. Sie sollten direkt nachfragen.
3. Inklusive Schulung bedeutet nicht immer, dass es sich um eine Schulung vor Ort handelt.
Im Bereich des Verkaufs von Kosmetikgeräten kann der Ausdruck “Schulung inklusive” Verschiedenes bedeuten.
Es könnte bedeuten:
- Ein PDF-Benutzerhandbuch
- Ein kurzes Operationsvideo
- Eine Live-Online-Demonstration
- Ein aufgezeichneter Schulungskurs
- Ein Gruppen-Videoanruf
- Ein Trainer besucht den Salon
- Ein lokaler Vertreter schult die Mitarbeiter
- Eine Werkschulung am Standort des Herstellers
- Ein umfassendes Schulungsprogramm für die Produkteinführung mit den Bereichen Betrieb, Beratung, Vertrieb, Reinigung und Wartung
Das sind sehr unterschiedliche Unterstützungsniveaus.
Vor der Zahlung einer Anzahlung sollten Salons den Lieferanten bitten, die Schulungsmethode klar zu definieren.
Zum Beispiel:
- Findet die Schulung online oder vor Ort statt?
- Wie viele Stunden sind inbegriffen?
- Ist praktische Übung inbegriffen?
- Wird der Trainer Kosmetikerinnen, Managerinnen oder beides ausbilden?
- Sind die Reisekosten inbegriffen?
- Werden Hotel- und Transportkosten separat berechnet?
- Ist eine Umschulung inbegriffen, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen?
- Werden Schulungsunterlagen nach der Schulung bereitgestellt?
Klare Antworten beugen späteren Konflikten vor.
4. Wann Hersteller üblicherweise kostenlose Schulungen vor Ort anbieten.
Hersteller bieten eher kostenlose Schulungen vor Ort an, wenn der Kaufwert hoch ist oder die Geschäftsbeziehung strategischer Natur ist.
Kostenlose Schulungen vor Ort sind häufiger, wenn:
- Der Salon kauft ein hochwertiges Gerät
- Die Bestellung umfasst mehrere Maschinen
- Der Käufer ist ein Vertriebshändler oder Regionalvertreter.
- Die Maschine erfordert eine Installation.
- Die Maschine verfügt über mehrere Bedienelemente und komplexe Protokolle.
- Der Hersteller verfügt über ein lokales Serviceteam.
- Der Salon befindet sich in derselben Stadt oder Region wie der Lieferant.
- Der Lieferant möchte eine Fallstudien- oder Demonstrationsstätte errichten.
- Der Kaufvertrag beinhaltet Unterstützung beim Marktstart.
Ein Hersteller schickt beispielsweise möglicherweise keinen Trainer für ein kostengünstiges LED-Gerät, bietet aber möglicherweise die Installation und Schulung vor Ort für ein Laser-Haarentfernungssystem, eine Körperformungsmaschine oder eine große Multifunktionsplattform an.
5. Wann Schulungen vor Ort separat berechnet werden können
Schulungen vor Ort können separat berechnet werden, wenn die Bestellung klein ist, der Salon weit entfernt liegt oder der Hersteller kein lokales Serviceteam hat.
Zusätzliche Kosten können Folgendes umfassen:
- Trainergebühr
- Reisekosten
- Hotelkosten
- Nahverkehr
- Übersetzungskosten
- Zusätzliche Trainingstage
- Schulung für zusätzliches Personal
- Wochenend- oder Feiertagsdienst
- Wiederholte Schulungen nach Personalwechsel
- Schulung außerhalb des ursprünglichen Vertragsbereichs
Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Anbieter unzuverlässig ist. Schulungen vor Ort verursachen Kosten für Arbeitszeit und Reisekosten. Entscheidend ist, ob die Gebühren vor dem Kauf transparent sind.
Salons sollten einen schriftlichen Kostenvoranschlag anfordern, wenn Schulungen vor Ort kostenpflichtig sind.
6. Online-Schulungen sind für Basisausrüstung üblich.
Bei grundlegenden Kosmetikgeräten kann eine Online-Schulung ausreichend sein, sofern es sich um ein einfaches, risikoarmes Gerät handelt, für das klare Protokolle gelten.
Online-Schulungen sind üblich für:
- Hautanalysatoren
- LED-Lichttherapiegeräte
- Grundlegende Hydro-Gesichtsbehandlungsgeräte
- Kleine Seifenblasenmaschinen
- Sauerstoff-Sprühgeräte
- Kalthammergeräte
- Einfache Ultraschall-Gesichtsgeräte
- Einfache EMS- oder Mikrostromgeräte
Online-Schulungen können Folgendes umfassen:
- Betriebsvideos
- Live-Videoanrufe
- Bildschirmfreigabe für Software
- Protokoll (PDF)
- Wartungsanleitung
- Reinigungscheckliste
- Unterstützung bei der Fehlerbehebung
- Chatgruppen-Support
Bei einfachen Maschinen besteht die größte Herausforderung oft nicht im Drücken von Knöpfen. Vielmehr geht es darum, den Serviceprozess zu standardisieren und die Mitarbeiter darin zu schulen, das Projekt zu erklären.
7. Schulungen vor Ort sind bei komplexen Geräten wichtiger.
Schulungen vor Ort gewinnen an Bedeutung, wenn die Maschine einen höheren Bedienungsaufwand, ein höheres Energieniveau, mehr Sicherheitsaspekte oder eine komplexere Kundenbewertung aufweist.
Vor-Ort-Schulungen sind besonders nützlich für:
- RF-Schönheitsgeräte
- IPL-Geräte
- Laser-Haarentfernungsgeräte
- Körperformungsmaschinen
- Kryolipolyse-Systeme
- HIFU-Geräte
- Multifunktionale energiebasierte Plattformen
- Große Spa- oder Hautpflegesysteme
- Geräte mit Software-Einrichtung und Kalibrierung
- Geräte mit komplexen Verbrauchsmaterialien oder Handstücken
In diesen Kategorien kann ein Trainer Handbewegungen, Kundenpositionierung, Sicherheitsmaßnahmen, Reinigungsprozess, Raumgestaltung und Fehler des Personals in Echtzeit beobachten.
Videoübertragung aus der Ferne kann hilfreich sein, aber sie kann die Korrektur vor Ort nicht immer ersetzen.
8. Inländische Käufer versus ausländische Käufer
Die Schulungsrichtlinien können für inländische und ausländische Käufer unterschiedlich sein.
Für inländische Käufer bieten Hersteller möglicherweise Folgendes an:
- Direkte Installation vor Ort
- Besuch eines lokalen Trainers
- Unterstützung durch regionale Vertriebspartner
- Werksschulung
- Unterstützung für Offline-Launch-Events
Für Käufer aus Übersee bieten Hersteller möglicherweise Folgendes an:
- Online-Videotraining
- Englische Bedienungsanleitungen
- Aufgezeichnete Videos
- Live-Videoanruf-Support
- Fehlerbehebung per Fernzugriff
- Schulung für lokale Vertriebspartner
- Bezahlte internationale Vor-Ort-Schulungen für Großaufträge
- Lokaler Partnerservice, falls verfügbar
Internationale Präsenzschulungen sind aufgrund von Reise-, Visa-, Unterkunfts-, Sprach- und Terminkosten oft teurer. Für Salons im Ausland ist es besonders wichtig zu klären, ob die Schulung direkt vom Hersteller, von einem lokalen Vertriebspartner oder ausschließlich online stattfindet.
9. Herstellerschulung versus Händlerschulung
Manche Salons kaufen direkt bei den Herstellern. Andere kaufen bei Händlern oder regionalen Vertretern.
In vielen Märkten ist der Vertriebspartner für die lokale Schulung und den Kundendienst zuständig.
Die Herstellerschulungen könnten stärker sein für:
- Technische Produktdetails
- Maschinenstruktur
- Wartungslogik
- Kernbetriebsprotokolle
- Software-Einrichtung
- Verfahren zur Werksgarantie
Die Vertriebsschulung könnte stärker sein für:
- Kommunikation in der Landessprache
- Lokale Kundenpräferenzen
- Preise für lokale Dienstleistungen
- Verkaufsleitfäden für lokale Salons
- Schnellere Reaktion vor Ort
- Hinweise zur Einhaltung regionaler Vorschriften
- Kontinuierliche Beziehungsunterstützung
Die beste Lösung ist eine Zusammenarbeit beider Seiten. Der Hersteller schult den Vertriebspartner umfassend, und der Vertriebspartner schult die Salons vor Ort.
10. Was eine gute Schulung vor Ort beinhalten sollte
Eine gute Schulung vor Ort sollte mehr umfassen als eine kurze Maschinendemonstration.
Es sollte Folgendes umfassen:
- Auspacken und Installation
- Teile und Zubehör
- Maschinenstart und -abschaltung
- Umgang mit dem Griff
- Parametereinstellungen
- Behandlungsprotokolle
- Geeignete Kundengruppen
- Kontraindikationen
- Sicherheitswarnungen
- Augenschutz, falls erforderlich
- Haut- oder Körperbeurteilung
- Überwachung des Kundenkomforts
- Reinigung und Desinfektion
- Verbrauchsmaterialersatz
- Fehlerbehebung
- Wartungsplan
- Aufzeichnungen
- Nachsorgeanweisungen
- Servicemenü-Design
- Gesprächsleitfäden für Mitarbeitergespräche
- Erklärung eines realistischen Ergebnisses
- Behauptungen, die nicht aufgestellt werden sollten
Wenn in der Schulung nur gelehrt wird, wo sich der Ein-/Ausschalter befindet, reicht das für die Eröffnung eines professionellen Salons nicht aus.
11. Das Training sollte praktische Übungen beinhalten.
Kosmetikerinnen lernen in der Regel schneller, wenn sie unter Aufsicht üben können.
Eine sinnvolle Vor-Ort-Schulung sollte Folgendes beinhalten:
- Trainerdemonstration
- Personalbetriebspraxis
- Korrektur der Handtechnik
- Kundenpositionierungspraxis
- Behandlungszeitpunktpraxis
- Reinigungspraxis
- Rollenspielberatung
- Frage- und Antwortrunde
- Managerbewertung
Bei energiebetriebenen Geräten ist eine angeleitete Übung besonders wichtig. Der Ausbilder sollte beobachten, wie die Mitarbeiter das Handstück führen, Parameter einstellen, Kundenfeedback auswerten und bei Bedarf stoppen.
Praktische Übung ist das, was aus Produkterklärungen handfeste Fertigkeiten macht.
12. Wie lange dauert eine Schulung vor Ort in der Regel?
Die Schulungszeit hängt vom Schwierigkeitsgrad des Geräts und den Zielen des Salons ab.
Praktische Reichweiten:
- Einfaches Hautanalysegerät oder LED-Gerät: halber Tag bis 1 Tag
- Hydro-Gesichtsbehandlung oder Behandlung mit einem kleinen Schaumbadgerät: 1 bis 2 Tage
- Basis-Multifunktions-Gesichtsbehandlungsgerät: 1 bis 3 Tage
- EMS-, Mikrostrom- oder Ultraschallgerät: 1 bis 3 Tage
- RF-Schönheitsgeräte: 2 bis 5 Tage plus betreute Übung
- Haarentfernung, IPL, Laser und Körpergeräte: 3 bis 7 Tage plus fortlaufende, betreute Übung
- HIFU und Geräte mit höherem Risiko: abhängig vom Gerätetyp, den lokalen Vorschriften und den Anforderungen an qualifiziertes Fachpersonal.
Diese Zeitpläne stellen nur den Anfang dar. Die Mitarbeiter benötigen möglicherweise noch 2 bis 8 Wochen praktische Erfahrung im Kundenservice, um fließend und selbstsicher zu agieren.
13. Wer sollte an der Schulung teilnehmen?
Salons sollten nicht nur eine einzige Kosmetikerin ausbilden.
Die Schulung sollte mindestens Folgendes umfassen:
- Ladeninhaber oder Geschäftsführer
- Leitende Kosmetikerin
- Hauptbetreiber
- Berater oder Mitarbeiter an der Rezeption
- Mitarbeiter, die für Reinigung und Instandhaltung zuständig sind
- Verkaufs- oder Mitgliedschaftsberater, falls der Salon einen hat
Warum sollten Führungskräfte einbezogen werden?
Manager müssen Kenntnisse über Sicherheitsregeln, Servicezeiten, Projektpreisgestaltung, Mitarbeiterbeurteilung und den Umgang mit Kundenbeschwerden haben.
Warum sollten Berater hinzugezogen werden?
Die Berater müssen das Projekt erläutern und die Erwartungen steuern, bevor der Kunde den Behandlungsraum betritt.
Warum mehr als einen Operator einbeziehen?
Wenn nur ein Mitarbeiter die Maschine kennt und dann das Unternehmen verlässt, verliert der Salon sofort seine Betriebsfähigkeit.
14. Das Training sollte Verkaufsskripte umfassen.
Für Schönheitssalons ist die Ausbildung nicht nur technischer Natur, sondern auch kaufmännisch.
Kosmetikerinnen sollten lernen, Folgendes zu erklären:
- Worum geht es in dem Projekt?
- Für wen es geeignet ist
- Was der Kunde fühlen könnte
- Wie viele Sitzungen können empfohlen werden?
- Welche Ergebnisse sind realistisch?
- Warum das Projekt anders bepreist ist als die Grundversorgung
- Wie es sich mit anderen Gesichts- oder Körperbehandlungen kombinieren lässt
- Welche Nachsorge ist erforderlich?
- Warum wiederholte Sitzungen nützlich sein können
Das bedeutet nicht, dass die Mitarbeiter zu viel versprechen sollten. Es bedeutet, dass sie den Wert klar und ehrlich erklären sollten.
Wenn die Kosmetikerinnen zwar die Maschine bedienen können, sie aber nicht erklären können, kann es trotzdem passieren, dass der Salon das Projekt nicht verkaufen kann.
15. Die Schulung sollte auch beinhalten, was man nicht sagen sollte.
Ein zuverlässiger Hersteller sollte Salons auch im Umgang mit Reklamationen schulen.
Die Mitarbeiter sollten unbegründete Behauptungen wie die folgenden vermeiden:
- Garantierte Ergebnisse
- Permanente Hebevorrichtung
- Auswirkungen der medizinischen Behandlung
- Heilung der Krankheit
- Garantierter Fettabbau
- Kein Risiko für jeden Kunden
- Gleiches Ergebnis für jeden Kunden
- Sofortige, dauerhafte Transformation
Stattdessen sollten die Mitarbeiter realistische Erklärungen verwenden:
- Die Ergebnisse variieren je nach Kundenzustand
- Ein Kursplan könnte erforderlich sein.
- Wartungsarbeiten könnten erforderlich sein
- Das Projekt eignet sich für ausgewählte Kunden.
- Kontraindikationen müssen überprüft werden.
- Die Behandlung sollte gemäß den genehmigten Protokollen erfolgen.
Schulungen, die die Schadensregulierung vernachlässigen, können zwar kurzfristig den Umsatz steigern, führen aber langfristig zu Beschwerden und regulatorischen Risiken.
16. Schulungen zur Reinigung und Desinfektion sind erforderlich
Die Schulung vor Ort sollte auch die Reinigung und Desinfektion umfassen, insbesondere bei Maschinen mit Hautkontaktteilen, wiederverwendbarem Zubehör, Flaschen, Sonden, Masken, Spitzen oder Handstücken.
Die Mitarbeiter sollten lernen:
- Welche Teile müssen nach jedem Kunden gereinigt werden?
- Welche Teile müssen desinfiziert werden?
- Welche Teile sind Einwegteile?
- Welche Reinigungsmittel sind mit dem Gerät kompatibel?
- Wie lange sollte die Einwirkzeit des Desinfektionsmittels gegebenenfalls sein?
- Wie man Flaschen, Schläuche, Filter oder Saugleitungen reinigt
- Aufbewahrung von Handstücken
- Wie man Beschädigungen an Sonden oder Bildschirmen vermeidet
- Wie man die tägliche und wöchentliche Reinigung dokumentiert
Reinigung ist kein nebensächliches Detail. Sie beeinflusst das Kundenvertrauen, die Lebensdauer der Geräte und die Betriebssicherheit.
17. Die Schulung sollte ein Kontraindikations-Screening umfassen.
Für jedes Ausrüstungsprojekt sollte eine Checkliste mit Kontraindikationen vorliegen.
Die Checkliste kann Folgendes umfassen:
- Schwangerschaft oder Stillen, sofern relevant
- Herzschrittmacher oder implantiertes elektronisches Gerät, sofern relevant
- Aktive Hautinfektion
- Offene Wunde
- Kürzlich durchgeführte Operation
- Starke Hautempfindlichkeit
- Photosensibilität für lichtbasierte Behandlungen
- Bestimmte Medikamente
- Metallimplantate, sofern relevant
- Aktuelle Sonneneinstrahlung für einige lichtbasierte Behandlungen
- Medizinische Zustände, die eine ärztliche Bescheinigung erfordern
Die genaue Checkliste hängt vom Gerät und den örtlichen Bestimmungen ab. Salons sollten nicht eine einzige, allgemeine Checkliste für alle Geräte verwenden.
Eine gute Herstellerschulung sollte den Mitarbeitern erklären, welche Fragen sie vor der Behandlung stellen sollten und wann sie die Behandlung verweigern oder professionellen Rat einholen sollten.
18. Die Schulung sollte auch die Wartung umfassen.
Wartungsschulungen tragen dazu bei, Ausfallzeiten und Reparaturkosten zu reduzieren.
Die Mitarbeiter sollten lernen:
- Tägliche Startprüfung
- Abschaltvorgang
- Reinigung nach Gebrauch
- Filterwechsel
- Pflege von Wasser- oder Lösungssystemen
- Aufbewahrung für Handstücke
- Kabel- und Steckerprüfung
- Software-Aktualisierungsprozess (falls zutreffend)
- Warnmeldungen
- Häufige Fehlerbehebung
- Wann sollte die Maschine nicht mehr benutzt werden?
- So kontaktieren Sie den technischen Support
Der Salon sollte ein einfaches Wartungsprotokoll führen. Dies erleichtert die Abwicklung von Garantieansprüchen und die interne Verwaltung.
19. Ist ein Schulungszertifikat erforderlich?
Ein Ausbildungszertifikat kann nützlich sein, ist aber für sich genommen nicht immer rechtlich aussagekräftig.
Zertifikate können verwendet werden, um Folgendes nachzuweisen:
- Die Mitarbeiter nahmen an einer Lieferantenschulung teil.
- Der Salon schloss die Produkteinführung ab.
- Die Bediener verstehen die grundlegende Verwendung
- Der Lieferant stellte Unterstützung für den Anlauf bereit.
Salons sollten jedoch ein Lieferantenzertifikat nicht mit einer Berufslizenz verwechseln, es sei denn, die örtlichen Bestimmungen erkennen dies ausdrücklich an.
Bei Geräten mit höherem Risiko oder regulierten Geräten sollte der Salon Folgendes bestätigen:
- Lokale Lizenzbestimmungen
- Wer darf das Gerät legal bedienen?
- Ob ärztliche Überwachung erforderlich ist
- Ob ein Lieferantenzertifikat ausreicht
- Ob eine separate berufliche Ausbildung erforderlich ist
Zertifikate sind hilfreiche Nachweise, ersetzen aber nicht die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen.
20. Sollte die Ausbildung im Vertrag schriftlich festgehalten werden?
Ja. Schulungen sollten im Kaufvertrag oder in den Rechnungsbedingungen aufgeführt werden.
Im Vertrag sollte Folgendes stehen:
- Ob eine Schulung inbegriffen ist
- Ob die Schulung vor Ort, online oder im Werk stattfindet
- Trainingsort
- Schulungstermin oder Regelung zur Terminplanung
- Anzahl der Trainingsstunden oder -tage
- Anzahl der eingeschlossenen Mitarbeiter
- Schulungssprache
- Trainerqualifikation
- Schulungsumfang
- Ob praktische Übungen inbegriffen sind
- Ob die Installation inbegriffen ist
- Ob Reisekosten enthalten sind
- Ob die Hotelkosten inbegriffen sind
- Ob eine Umschulung inbegriffen ist
- Ob Schulungsmaterialien bereitgestellt werden
- Ob Kundendienst inbegriffen ist
Wenn der Lieferant lediglich sagt: “Keine Sorge, wir schulen Sie”, ohne schriftliche Details anzugeben, sollte der Salon vor der Zahlung um Klärung bitten.
21. Wie sich Salons auf die Ankunft des Trainers vorbereiten sollten
Schulungen vor Ort sind am effektivsten, wenn der Salon entsprechend vorbereitet ist.
Bevor der Trainer eintrifft, sollte der Salon folgende Vorbereitungen treffen:
- Behandlungsraum
- Stabile Stromversorgung
- Wasserversorgung bei Bedarf
- Belüftung, falls erforderlich
- Behandlungsliege und Transportwagen
- Verbrauchsmaterial
- Einwegartikel
- Reinigungs- und Desinfektionsmittel
- Modellkunden oder interne Mitarbeiter als Übungsobjekte
- Personalplan
- Gedruckte Protokolle
- Kundenberatungsformulare
- Wartungsprotokoll
- Fragen von Mitarbeitern
Wenn der Salon nicht vorbereitet ist, muss der Trainer möglicherweise die Hälfte der Zeit mit der Behebung von Problemen bei der Raumgestaltung verbringen, anstatt das Personal zu schulen.
22. Wie Händler Herstellerschulungen nutzen können
Für Vertriebshändler ist die Schulung durch den Hersteller ein Verkaufsvorteil.
Händler können es verwenden, um:
- Vertrauen bei Salonkäufern aufbauen
- Die Angst der Kunden vor Bedienungsschwierigkeiten verringern
- Verbesserung der Kundenzufriedenheit nach dem Kauf
- Geringeres Rückgabe- und Beschwerderisiko
- Helfen Sie Salons, Projekte schneller zu starten
- Standardisierte regionale Schulungen erstellen
- Bilden Sie Ihr eigenes technisches Serviceteam aus
- Bieten Sie einen Mehrwert, der über den Maschinenpreis hinausgeht.
Händler sollten jedoch keine übertriebenen Versprechungen bezüglich Vor-Ort-Schulungen machen, wenn der Hersteller diese tatsächlich nicht anbietet. Sie sollten eine klare Schulungsrichtlinie für unterschiedliche Bestellmengen und Regionen erstellen.
23. Was ist, wenn der Hersteller keine Schulung vor Ort anbieten kann?
Wenn der Hersteller keine Schulungen vor Ort anbieten kann, bedeutet das nicht automatisch, dass er schlecht ist. Manche Anbieter bieten weiterhin guten Fernsupport.
Der Salon sollte jedoch prüfen, ob eine Fernschulung für die jeweilige Gerätekategorie ausreichend ist.
Fernschulungen können akzeptabel sein für:
- Einfache LED-Geräte
- Hautanalysatoren
- Grundlegende Hydro-Gesichtsbehandlungsgeräte
- Kleine Seifenblasenmaschinen
- Grundlegende Gesichtsaccessoires
Fernschulungen reichen möglicherweise nicht aus für:
- Laser- oder IPL-Systeme
- HIFU-Geräte
- Hochenergetische HF-Systeme
- Systeme zur Körperformung mit strengen Protokollen
- Maschinen, die eine komplexe Einrichtung erfordern
- Geräte mit lokalen Lizenzanforderungen
Falls keine Schulungen vor Ort angeboten werden, sollten Salons nach detaillierten Videos, Live-Anrufen, Unterstützung durch lokale Techniker und schriftlichen Protokollen fragen.
24. Warnsignale in der Trainingsunterstützung
Seien Sie vorsichtig, wenn ein Lieferant:
- Weigert sich, Details zur Ausbildung zu erläutern
- Laut Aussage ist für ein komplexes Gerät keine Schulung erforderlich.
- Bietet lediglich ein kurzes Video für eine risikoreiche Maschine.
- Es können keine Kontraindikationshinweise gegeben werden.
- Reinigungsanforderungen können nicht erklärt werden
- Bedienungsanleitungen können nicht bereitgestellt werden.
- Hat keinen Kundendienst
- Verspricht garantierte Ergebnisse während des Trainings
- Ermutigt die Mitarbeiter, lokale Vorschriften zu ignorieren.
- Garantie und Wartung können nicht erklärt werden.
- Es werden nach der Zahlung versteckte Reisekosten berechnet.
- Züge – reine Verkaufsmasche, kein sicherer Betrieb
Die angebotenen Schulungen zeigen, wie ernst es dem Lieferanten auch nach dem Verkauf ist.
25. Fragen, die Salons vor dem Kauf stellen sollten
Vor dem Kauf von Kosmetikgeräten sollten Salons folgende Fragen stellen:
- Bieten Sie Schulungen vor Ort an?
- Ist die Schulung vor Ort kostenlos oder kostenpflichtig?
- Falls bezahlt, wie hoch sind die Gesamtkosten?
- Wer übernimmt die Kosten für Anreise, Hotel und Nahverkehr?
- Wie viele Mitarbeiter können teilnehmen?
- Wie viele Tage oder Stunden sind enthalten?
- Ist die Installation im Preis inbegriffen?
- Ist praktische Übung inbegriffen?
- Stellen Sie Videos aus dem Betrieb zur Verfügung?
- Stellen Sie schriftliche Protokolle zur Verfügung?
- Stellen Sie Checklisten mit Kontraindikationen zur Verfügung?
- Unterrichten Sie in Reinigungs- und Desinfektionstechniken?
- Unterrichten Sie Instandhaltung?
- Stellen Sie Verkaufsleitfäden zur Verfügung?
- Bieten Sie Unterstützung bei der Schadensregulierung an?
- Werden Umschulungen für neue Mitarbeiter angeboten?
- Stellen Sie Schulungszertifikate aus?
- Wer bietet die Schulung an, der Hersteller oder der Vertriebshändler?
- Welche Kundendienstleistungen werden nach der Schulung angeboten?
Diese Fragen sollten vor der Zahlung der Anzahlung gestellt werden.
26. Fragen, die Händler den Herstellern stellen sollten
Händler sollten die Hersteller fragen:
- Können Sie unser technisches Team schulen?
- Können Sie Unterstützung bei der Trainerausbildung anbieten?
- Können Sie Materialien in englischer oder lokaler Sprache bereitstellen?
- Können Sie bei Bedarf Betriebsvideos ohne Branding zur Verfügung stellen?
- Können Sie Online-Schulungen für unsere Salonkunden anbieten?
- Können Sie Ingenieure für größere Projekte entsenden?
- Ab welchem Bestellwert ist eine kostenlose Schulung vor Ort möglich?
- Wie hoch sind die Kosten für eine kostenpflichtige Schulung vor Ort?
- Wie viele Trainingstage werden für jedes Modell empfohlen?
- Können Sie Schulungen zur Wartung und Fehlerbehebung anbieten?
- Können Sie Richtlinien für Marketingaussagen bereitstellen?
- Können Sie regelmäßige Schulungen für neue Vertriebspartner unterstützen?
Für Vertriebshändler kann die Schulungskompetenz zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil werden.
27. Wie man misst, ob das Training erfolgreich war
Das Training sollte messbare Ergebnisse liefern.
Nach der Schulung sollte der Salon Folgendes überprüfen:
- Können die Mitarbeiter die Maschine ordnungsgemäß starten und herunterfahren?
- Können die Mitarbeiter das vollständige Behandlungsprotokoll durchführen?
- Können die Mitarbeiter ungeeignete Kunden erkennen?
- Können die Mitarbeiter den Nutzen der Behandlung verständlich erklären?
- Können die Mitarbeiter ordnungsgemäß reinigen und desinfizieren?
- Können die Mitarbeiter Verbrauchsmaterialien korrekt auffüllen?
- Können die Mitarbeiter häufig gestellte Kundenfragen beantworten?
- Können die Mitarbeiter mit dem Unbehagen der Kunden umgehen?
- Dürfen die Mitarbeiter Behandlungsinformationen aufzeichnen?
- Können Mitarbeiter unbegründete Behauptungen vermeiden?
- Wird die Maschine regelmäßig benutzt?
- Sind die Kunden zufrieden?
- Verbessern sich die Wiederbuchungszahlen?
Wenn die Mitarbeiter auch nach der Schulung die Maschine nicht benutzen, sollte der Salon Nachfolgeunterstützung anfordern.
28. Ein praktischer Ausbildungspaketstandard
Ein vollständiges Herstellerschulungspaket sollte idealerweise Folgendes beinhalten:
- Video der Vorablieferungsoperation
- Benutzerhandbuch
- Installationsanleitung
- Vor-Ort- oder Live-Online-Schulung
- Behandlungsprotokoll
- Checkliste Kontraindikationen
- Checkliste für Reinigung und Desinfektion
- Wartungscheckliste
- Leitfaden zur Fehlerbehebung
- Formular zur Mitarbeiterbeurteilung
- Verkaufsskript
- Häufig gestellte Fragen von Kunden
- Leitfaden für Marketingaussagen
- Kundendienstkanal
- Auffrischungsschulungsoption
Nicht jedes kostengünstige Gerät wird all diese Elemente enthalten, aber je komplexer die Maschine ist, desto umfassender sollte das Schulungspaket sein.
29. Abschließende praktische Antwort
Bieten die Hersteller Vor-Ort-Schulungen für Kosmetikerinnen an?
Ja, viele Hersteller tun dies, insbesondere bei hochwertigen Maschinen, Großbestellungen, komplexen Anlagen, der Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern und lokalen Abnehmern. Schulungen vor Ort sind jedoch nicht immer Standard für jede Maschine oder jeden Auftrag.
Für einfache Geräte bieten Hersteller häufig Online-Schulungen, Handbücher und Videos an. Bei komplexen Geräten sollten Salons eine Schulung vor Ort oder zumindest eine betreute Live-Fernschulung anfordern.
Am wichtigsten ist es, die Schulungsdetails vor dem Kauf zu bestätigen. Salons sollten sich nicht auf vage Versprechungen verlassen. Schulungsmethode, Kosten, Dauer, Teilnehmerzahl, Schulungsumfang und Kundendienst sollten im Vertrag festgehalten werden.
Eine gute Ausbildung sollte Kosmetikerinnen dabei helfen, sicher zu arbeiten, Kunden gleichbleibend zu bedienen, Projekte ehrlich zu erklären, die Maschine ordnungsgemäß zu warten und das Projekt mit Zuversicht zu starten.
Abschluss
Die vom Hersteller angebotene Schulung vor Ort kann beim Kauf von Kosmetikgeräten ein großer Vorteil sein, Salons sollten dies jedoch als vertraglich vereinbarten Punkt und nicht als Selbstverständlichkeit betrachten.
Manche Anbieter bieten Schulungen vor Ort für hochwertige oder komplexe Maschinen an. Andere stellen Online-Schulungen standardmäßig bereit und berechnen Reisekosten separat. Einige arbeiten mit lokalen Vertriebspartnern zusammen. Für Käufer im Ausland sind Fernschulungen oder die Unterstützung durch lokale Partner üblicher, es sei denn, der Auftrag ist so groß, dass internationale Reisen gerechtfertigt sind.
Der Salon sollte den Fokus auf die Qualität der Schulung legen, nicht nur auf den Schulungsort. Eine gute Schulung vor Ort sollte die Bedienung, praktische Übungen, Kontraindikationen, Reinigung, Wartung, Fehlerbehebung, Kundenberatung, Reklamationsmanagement und die Gestaltung von Servicepaketen umfassen.
Wenn der Hersteller Schulungen klar und kontinuierlich unterstützen kann, hat der Salon eine bessere Chance, die Maschine richtig zu bedienen, das Projekt selbstbewusst zu verkaufen und seine Investition zu schützen.
Häufig gestellte Fragen
Bieten Hersteller von Kosmetikgeräten üblicherweise Schulungen vor Ort an?
Viele Hersteller bieten Schulungen vor Ort an, insbesondere für hochwertige, komplexe oder umfangreiche Gerätebestellungen. Bei einfacheren Maschinen sind Online-Schulungen und Bedienungsvideos üblicher.
Ist die Schulung vor Ort kostenlos?
Das hängt von den Richtlinien des Anbieters, dem Bestellwert, dem Standort und der Art der Ausrüstung ab. Manche Anbieter berechnen die Schulung bei größeren Bestellungen. Andere berechnen dafür die Zeit des Trainers, Reisekosten, Hotelkosten oder zusätzliche Schulungstage.
Was sollte eine Schulung vor Ort beinhalten?
Es sollte Installation, Inbetriebnahme, Betrieb, Behandlungsprotokolle, Kontraindikationen, praktische Übungen, Reinigung, Desinfektion, Wartung, Fehlerbehebung, Kundenberatung und Reklamationsmanagement umfassen.
Reicht eine Online-Schulung für Kosmetikgeräte aus?
Für einfache Geräte wie LED-Geräte, Hautanalysegeräte und grundlegende Gesichtsbehandlungsgeräte kann eine Online-Schulung ausreichend sein. Bei Geräten mit Radiofrequenz, Laser, IPL, HIFU, Körperformung und risikoreicheren Anwendungen ist eine betreute praktische Schulung sicherer.
Sollten Kosmetikerinnen nach ihrer Ausbildung Zertifikate erhalten?
Ein Lieferantenzertifikat kann als Schulungsnachweis nützlich sein, ersetzt aber möglicherweise keine lokalen Lizenzen oder beruflichen Qualifikationen für regulierte Geräte.
Was sollten Salons vor dem Kauf bestätigen lassen?
Salons sollten sich vergewissern, ob die Schulung vor Ort oder online stattfindet, ob sie kostenlos oder kostenpflichtig ist, wie viele Mitarbeiter teilnehmen können, wie lange sie dauert, welche Themen behandelt werden und ob eine Auffrischungsschulung möglich ist.
Können Vertriebshändler anstelle der Hersteller Schulungen anbieten?
Ja. In vielen Märkten bieten lokale Vertriebspartner Schulungen und Kundendienst an. Der Hersteller sollte die Vertriebspartner dennoch ordnungsgemäß schulen und ihnen alle notwendigen Unterlagen zur Verfügung stellen.








